Archiv

 

Neue Leserbriefe

Auf der Seite Leserbriefe gibt es jetzt Briefe von der Klasse 6c des Gymnasiums in Haren.

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Bericht zur Lesereise 2009

Meinen Bericht zur Lesereise 2009 finden Sie auf der Seite Lesungen.

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Auch in diesem Herbst: Meine Lesereise

Die alljährliche Lesereise findet heuer vom 28. September bis 23. Oktober statt. Auf der Seite Lesungen gibt es dazu jetzt einen aktualisierten Terminplan.

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"Wenn der Löwe brüllt" - mein erstes Bilderbuch erscheint!

Ende Juli erscheint im Peter-Hammer-Verlag „Wenn der Löwe brüllt“ – mein erstes Bilderbuch! Illustriert hat es Barbara Nascimbeni. Näheres finden Sie unter Meine Bücher.

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Neu: Seite mit Leserbriefen

Meine Website hat eine neue Unterseite mit Briefen meiner jungen Leserinnen und Leser erhalten!

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Mein neues Buch "Die Piraten von Libertalia"

Im Februar 2009 ist im Berlin-Verlag mein neues Buch "Die Piraten von Libertalia" erschienen. Näheres unter Meine Bücher.

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Bericht zur Lesereise 2008

Auf der Seite Lesungen steht nun mein Bericht zur Lesereise 2008. Bilder folgen noch.

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Details zur Lesereise 2008

Vom 15.9. bis zum 19.10. werde ich wieder in Europa sein und vom 17.9.-10.10. auf Lesereise gehen. Dieses Jahr wird meine Lesereise vor allem durch die Einladung des ATD und dem längeren Aufenthalt in Paris gekennzeichnet sein.

Die ersten Lesungen werden in der Mädchen Realschule in Aschaffenburg stattfinden, wo ich bereits im letzten Jahr gelesen habe. Die Schule unterstützt seit vielen Jahren eine Partnerschule in Sambia und ich werde vor allem aus "Sombo" vorlesen, die in Sambia gesammelten "Kalulu"-Märchen erzählen und von meinem neuen Buch (Die Piraten der Libertalia), das im Februar 2009 im Bloomsbury Kinder- und Jugendbuchverlag Berlin erscheinen wird. 

Danach werde ich in den Praunheimer Werkstätten in Frankfurt aus meinen Büchern lesen und von meinem Leben in Afrika erzählen. Diese Lesung soll eine Auftaktveranstaltung zu einem Buchprojekt der Praunheimer Werkstätten sein. Die Idee dazu ist beeinflusst von dem Kölner Ohrenkuss-Projekt  und dem Buchprojekt der Jugendlichen aus Madagaskar.

Bevor ich nach Paris reise, zieht es mich in den Norden: Am 23. 9. werde ich im Gymnasium Barntrup (Bad Pyrmont) aus "Juma" und "Sombo" vorlesen, von meiner Arbeit mit den Straßenkindern und von meinem neuen Buch über die Piraten in Madagaskar erzählen. Danach geht es weiter nach Hamburg. Hier werde ich an der Staatlichen Fachschule für Sozialpädagogik, im Rahmen des Kinder- und Jugendliteraturunterrichts, von meiner Arbeit als Autorin erzählen und aus meinen Büchern vorlesen.  

Auf der Seite Lesungen finden Sie den genauen Terminplan zur Lesereise 2008. Hinzugekommen ist nun auch mein Bericht zur Lesereise 2008.

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Wieder in Afrika

Am 27.6. bin ich wieder zurück nach Afrika eingereist. Diesmal nach Addis Ababa in Äthiopien.

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Spendenaufruf

Robert, der Junge vom Titelbild des Buches Juma, braucht Unterstützung für seine weitere Ausbildung. Vielleicht wollen Sie helfen? Auf der Website von Hilfe für Afrika e.V. finden Sie nähere Informationen.

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Lesereise 17. September - 8. Oktober 2008

Ich werde vom 15.9. bis zum 19.10. wieder in Deutschland sein und in dieser Zeit, vom 17.9. bis zum 8.10., auf Lesereise gehen.; davon, auf Einladung vom ATD Vierte Welt, vom 1. 10. bis zum 8.10. in Paris. Sollten Sie Interesse an einer Lesung mit mir haben, können Sie mich per Email kontaktieren.

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April 2008: Ausstellung "Schreibprozesse zwischen zwei Welten"

Am 29. April 2008 um 18:00 Uhr wird in der PH Freiburg die Ausstellung "Schreibprozesse zwischen zwei Welten - ein Schreibprojekt auf Madagaskar" mit einem Vortrag von mir eröffnet, der von meinen Erfahrungen mit dem Buchprojekt mit madagassischen Jugendlichen handeln wird. Wer gerne mehr über den "Schreibprozess zwischen zwei Welten" erfahren möchte, ist herzlich zur Ausstellung und deren Eröffnung eingeladen. Auf der Website der PH Freiburg finden sich weitere Informationen dazu; dort kann man auch einen Informationsflyer herunterladen.

 
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Lesungen an der Engelbert-Humperdinck-Schule Frankfurt

Am 27. Februar 2008 hatte ich zwei Lesungen an der Engelbert-Humperdinck-Schule (Frankfurt) aus "Juma", "Sombo" und "Kalulu".

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Frankfurter Gesprächskreis Nord-Süd

Der Frankfurter Gesprächskreis Nord-Süd lädt am Donnerstag, dem 14. Februar 2008 um 19:30 Uhr zu einer Veranstaltung im Café Wiesengrund, Finckenhofstraße 17, im Frankfurt-Nordend (U-Bahn Grüneburgweg) ein. Der Eintritt ist frei.

Ich werde das Buchprojekt der madagassischen Jugendlichen vorstellen, und SchülerInnen der IGS Kelsterbach werden von ihrer Arbeit mit diesem Buch berichten.

Sie können die Einladung herunterladen (Word-Format, 29 KB).

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Adieu Madagaskar

Adieu Madagaskar

Abschiednehmen fällt nicht leicht, und schon gar nicht von der wunderschönen Insel Madagaskar und ihren Menschen! Ende Dezember 2007 geht es wieder zurück nach Deutschland. Hier werde ich - bevor es erneut in die Welt hinaus geht - für einige Monate bleiben. Damit werde ich Anfang des Jahres 2008 für Lesungen verfügbar sein. Sollten Sie Interesse an einer Lesung mit mir haben, können Sie mich über die Seite Kontakt erreichen.

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Lesereise 2007

Auch in diesem Jahr mache ich eine Lesereise in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland.
Das vorgesehene Programm finden Sie auf der Seite Lesungen unter Lesereise 9. Oktober bis 16. November 2007.

Berichte über bereits stattgefundene Veranstaltungen dieser Lesereise finden Sie ebenfalls auf der Seite Lesungen.

Dort gibt es jetzt auch meinen persönlichen Rückblick auf die Lesereise 2007.

Auf der "Plattform" der Organisation für eine solidarische Welt (OEW) ist ein Interview erschienen, das ich in Brixen gegeben habe.

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Ausstellung in Heidelberg

Zu meinem Buchprojekt mit madagassischen Jugendlichen findet in der Pädagogischen Hochschule Heidelberg beim Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur eine Ausstellung statt. Zur Eröffnung am 25.10.2007 halte ich einen Vortrag über Entstehungsgeschichte und Ablauf des Projekts. Es gibt ein kleines Plakat dazu, das Sie als pdf-Datei herunterladen können.

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"Tage unseres Lebens" - ein madagassisch-deutsches Buchprojekt

Das Buch der Jugendlichen aus dem Armenviertel von Tana ist seit dem 1. Juni 2007 auf dem madagassichen Buchmarkt! Über dieses erfolgreiche Projekt finden Sie auf der Seite Projekte einen ausführlichen Bericht.

Buchtitel "Madagaskar - Tage unseres Lebens" up
 

Sombo spricht Malagasy

Schon bald, nach dem ich in Madagaskar eingereist bin, habe ich erfahren, dass es hier wenige Kinderbücher auf Malagasy gibt.

Die madagassische Kinderbuchautorin Esther Randriamamonji ermutigte mich, mich für die Veröffentlichung meines Buches „Sombo, das Mädchen vom Fluss“ in Madagaskar einzusetzen. „Die Geschichte Sombos ähnelt doch sehr den Lebenswelten vieler Mädchen in Madagaskar“, war ihre Einschätzung, nachdem sie ein paar Kapitel aus dem Buch gelesen hatte, die eine Freundin vor einiger Zeit ins Englische übersetzt hatte.

Der Verlag Beltz&Gelberg war spontan bereit, dem hiesigen Verlag die sonst anfälligen Lizenzgebühren zu erlassen und ich finanzierte die Übersetzungskosten aus eigenen Mitteln.

Ich habe verfügt, dass das Autorenhonorar für die Ausbildung eines Mädchens in Madagaskar verwendet wird und die Belegexemplare der ATD-Bibliothek übergeben werden.

Im Januar 2007 ist das Buch „Sombo, ilay zazavavin’ ny ony“ in Madagaskar erschienen. Am 17. Januar 2007 wurde es im Goethe-Zentrum der Öffentlichkeit vorgestellt: Da es bereits in verschiedenen Sprachen erschienen ist, lasen zunächst Kinder aus befreundeten Familien kurze Texte aus der japanischen, holländischen, italienischen Version vor und dann zum Abschluss die Autorin Esther aus der madagassichen Übersetzung.

Präsentation Sombo auf Malagasy

Meine erste Lesung fand jedoch bereits vor der offiziellen Präsentation statt: In dem Aussiedlerdorf in Ankazobe (ca. 130 km von Tana entfernt), in dem die Regierung 15 arme Familien aus Antananarivo angesiedelt hat. Am 12. Dezember 2006 besuchte ich diese Familien zusammen mit den Mitarbeitern von ATD. Neben Lebensmittelspenden hatten wir auch für ein Weihnachtsfest mit den Kindern Kekse, Bastelmaterial und das Buch „Sombo, ilay zazavavin’ ny ony“ mitgenommen.

Sombo Malagasy im Aussiedlerdorf

Das war eines der schönsten Weihnachtsfeste, die ich mit Kindern erlebt habe. Mitten auf einem staubigen Feld las eine ATD-Mitarbeiterin ein Kapitel aus Sombo vor. Anschließend schnitten die Kinder Weihnachstbäume aus, die sie danach bemalten und dekorierten, und danach gab es Kekse und andere Süßigkeiten ...

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Verleihung des "Two Wings Award"

Am 13.11.2006 habe ich in Wien eine Auszeichnung für meine Arbeit mit Straßenkindern in Tansania, für die Sammlung afrikanischer Märchen und für mein aktuelles Buchprojekt in Madagaskar bekommen.

Die Laudatio hielt der ehemalige Deutsche Botschafter in Tansania, Dr. Heinz Schneppen. 

TwoWingsAward 

Die private Stiftung "Two Wings" fördert seit 1996 in Lateinamerika, Afrika und Asien ausbildungsorientierte Entwicklungsprojekte mit dem besonderen Schwerpunkt auf Frauen, Mädchen und Jugendliche.

Auf der Website von "Two Wings", www.twowings.com, können Sie Näheres dazu finden.

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Artikel über "Tage unseres Lebens"

Im "Mada English Journal" von Joline Faujour (7. Juni 2007)

Artikel Mada English Journal
Rechts im Bild: Lucas Rodwell

Im Newsletter der American School of Antananarivo,
“World on the Street” (3. April 2006)

Artikel Joline Faujour up
 

Artikel im "JULIM-Journal" der AJuM

Einen Artikel im "JULIM-Journal" der "Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW" (AJuM) kann man als pdf-Datei herunterladen: http://www.ajum.de/html/j-j/pdf/0602_siege-nasrin.pdf (ca. 292 kB)

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Weihnachtsplakat 2005

Als pdf-Datei zum Herunterladen finden Sie hier das Plakat zu der Lesung am 13.12.2005 in der Galerie Toussiana in Frankfurt a.M.: Plakat_X-Mas_2005.pdf (ca. 1,9 MB!)

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Madagaskar - Der linke Fußabdruck des Menschen

Einige Hintergrundinformationen über das Land

Vor der Ostküste Afrikas gegenüber Mozambique liegt Madagaskar, von den Madegassen beschrieben als „der linke Fußabdruck eines Menschen“. Madagaskar ist die viertgrößte Insel der Welt. Die Entfernung über den Kanal von Mozambique zum afrikanischen Festland beträgt 400 km. Bei einer Fläche von 587.041 qkm ist Madagaskar fast doppelt so groß wie Deutschland.

Madagaskar ist ein Überbleibsel des versunkenen Kontinents „Gondwanaland“, der aus Südamerika, Afrika, Australien und Vorderindien bestand. Man nimmt an, dass Madagaskar sich vom übrigen Kontinent vor vielen Jahrmillionen lange vor dem Erscheinen der Menschen getrennt hat. Diese Trennung hat dazu geführt, dass sich auf der Insel eine Flora und Fauna erhalten hat, die auf dem Festland schon längst ausgestorben ist. Aus der Tierwelt bekannt sind vor allem die Lemuren. Aus der Märchenwelt kennen wir den inzwischen ausgestorbenen Riesenstrauss, den Vogel „Rock“. Für Zoologen und Botaniker ist Madagaskar ein „Naturdenkmal“ für Tiere und Pflanzen aus uralten Zeiten.

Lemur

Madagaskar hat ca. 17,38 Mill. Einwohner. Mit einem Pro-Kopf-Einkommen von weniger als 250 US$ (2002) zählt Madagaskar zu den ärmsten Ländern der Welt.

Trotz des immer noch großen Reichtums an endemischen Arten in Flora und Fauna sind viele Arten durch Abholzung, das Abbrennen der Wälder und Wilderei bereits ausgestorben oder vom Aussterben bedroht. So bemüht sich die Regierung in Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen um die Wiederaufforstung und die Erhaltung der Waldbestände und damit dem Schutz der einheimischen Pflanzen-und Tierwelt.

Chamäleon

Madagaskar hat im Laufe seiner Geschichte verschiedene Einwanderergruppen aus allen Winkeln der Welt aufgenommen, denen allen eine einzige Sprache (Malgach) und der Ahnenkult – wenn auch mit unterschiedlichen Riten - gemeinsam ist.

In Madagaskar gibt es 18 verschiedene ethnische Gruppen, die in sechs Provinzen beheimatet sind. Die Ethnien sind zum Teil Mischungen verschiedener Einwanderergruppen und zum Teil Nachfahren von Einwanderern aus Polynesien, Malaysia, Indien, arabischen Ländern, Ostafrika und aus Europa (Piraten).

Im Folgenden möchte ich 6 ethnische Gruppen aufführen, um damit die Multikulturalität des Landes zu veranschaulichen:

Im zentralen Hochland lebt die größte Bevölkerungsgruppe des Inselreiches, die Merina, deren Vorfahren aus Malaysia und Polynesien um etwa 1000 nach Chr.Geb. nach Madegaskar einwanderten und sich hier mit den verschiedensten Gruppen anderer Einwanderer vermischten.

Die Sakalava leben entlang der Westküste. Sie sind Nachfahren arabischer, indischer und ostafrikanischer Einwanderer.

Die Tsimihety im Norden des Binnenlandes sind Nachfahren europäischer Piraten und Sakalava, die sich im 17. Jahrhundert im Inneren des Landes ansiedelten. (450.000)

Die Antankarana im Norden sind Nachfahren arabischer Einwanderer, die sich vor allem mit den Sakalava gemischt haben. Man nimmt an, dass sie sich auch mit europäischen Piraten vermischten, denn ihre Hauptstadt Antsiranana (ehemals Diego-Suarez) galt lange Zeit als exzelllenter Naturhafen und diente den Seerübern im 18.Jh als idealer Schlupfwinkel. Piraten gründeten dort die eigene Republik Libertalia.

An den Küsten und im Süden des Landes leben die Ethnien, deren Vorfahren aus Indien, den arabischen Ländern und aus Afrika kamen.

Die Betsimisaraka entlang der Ostküste sind die Ethnie, deren Angehörige von der größten Anzahl unterschiedlicher Herkunftsländer abstammen. Auf ihrem Territorium befanden sich die Landeplätze der Einwanderer. Die Ethnie entstand erst im 17.Jh., als es einem König, der vermutlich Nachkomme eines englischen Piraten war, gelang, viele unabhängige Gruppen unter seiner Herrschaft zu vereinigen. Ihr Name bedeutet: „Die Vielen, die sich nicht trennen lassen“.

Madagaskar war im Laufe seiner Geschichte für kurze Zeit (1595-1598) im holländichen Besitz und seit 1896 französiche Kolonie.

Seit 1960 ist Madagaskar unabhängig und seit 1992 eine Demokratie.

Anmerkungen zur politischen Situation, Stand April 2010:

Seit dem Umsturz im März 2009 hält das politische Chaos weiter an. Die Übergangsregierung ignoriert mit Oppositionsvertretern einmütig geschlossene Machtteilungsverträge und ist im Ausland komplett isoliert. Die wirtschaftlichen Folgen für das Land, das in der Entwicklung um Jahre zurückgeworfen wurde,  sind gravierend.

 

Roadsign

Wie Sie sehen können liegt “mein” Madagaskar weit entfernt von Irgendwo. Dadurch konnte sich auf dieser wunderschönen Insel eine einzigartige Flora und Fauna entwickeln, bzw. über die Erdepochen hinweg nahezu unverfälscht erhalten.

Mehr von der Schönheit Madagaskars können Sie in der Galerie unter Eindrücke aus Madagaskar sehen.

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Straßenkinder in Tansania

Als ich 1993 zum zweiten Mal nach Tansania kam, fielen mir sofort die vielen Straßenkinder an den großen Ampelkreuzungen, auf den Verkehrsinseln und im Grunde im ganzen Stadtbild von Dar-Es-Salaam auf. Es dauerte nicht lange und ich bekam Kontakt zu den Mitarbeitern des Dogodogo Straßenkinderprojekts. Als sie erfuhren, dass ich in Sambia afrikanische Märchen gesammelt hatte, schlugen sie mir vor, diese den Kindern des Projekts zu erzählen ... und zwar auf Kiswahili.

Ich übersetzte mit Hilfe einer Freundin drei Märchen aus dem Buch „Kalulu und andere afrikanische Märchen“ und machte mich eines Morgens auf zum Drop-in-Zentrum, das sich inmitten des Geschäftsviertels der Stadt befindet.

Hier erwarteten mich ca. vierzig Jungen auf der mit Wellblech überdachten Terrasse und von diesem Tage an nannten sie mich „Mama Hadithi“ (Mutter Märchen).

Von diesem Tage an veränderte sich Vieles in meinem Leben. Mit Hilfe der Märchen öffneten sich die Kinder mir gegenüber und sie erzählten von sich. Ich erfuhr, woher sie kamen, warum sie auf der Straße lebten, was sie als Kinder erlitten hatten. Jedes Kind hatte eine eigene Geschichte, hatte Gewalt am eigenen Leib erlebt, litt an Ängsten, trauerte und sehnte sich nach Geborgenheit und Schutz.

Und sie alle hatten gelernt auf der Straße zu „überleben“. In einer grausamen und harten Umwelt, deren „Gesetze“ sie kennengelernt hatten und in der sie eigene Überlebensstrategien entwickelt hatten.

Mit dem Märchenerzählen fing alles an ... Doch bald war ich als Beraterin mit der Planung, Vorbereitung und Bau eines Wohnheims für die eingeschulten Jungen des Dogodogo Drop-In-Zentrums engagiert und von 1997 bis 2003 war ich Mitglied im Vorstand des Dogodogo Trust. Das Wohnheim wurde von der GTZ (Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit) finanziert und im Juli 1996 von dreißig Schuljungen (ehemalige Straßenkinder) und sieben MitarbeiterInnen bezogen.. Da die Finanzierung der laufenden Kosten nach der Fertigstellung des Baus nicht gesichert war, gründete ich mit Freunden in Deutschland den Verein "Hilfe für Afrika e.V." ( www.hilfefuerafrika.de ) und finanzierte diese mit den eingenommenen Spenden.

Inzwischen wird das Kigogo-Wohnheim von der Deutschen Welthungerhilfe finanziert.

Da es in DSM kein ähnliches Projekt für Mädchen gab, arbeitete ich als Beraterin seit 1996 mit zwei dänischen Frauen und dem damaligen Leiter der Salvation Army an der Planung eines Mädchenwohnheims. Die Heilsarmee war damals die einzige Organisation, die sich der Mädchen (u.a. junge Prostituierte) angenommen hatte. Dieses Projekt wurde von DANIDA finanziert und im Dezember 2000 für 30 Mädchen im Alter von 6 bis 12 Jahren eröffnet. Seit 2003 wird dieses Projekt von der Heilsarmee finanziert.

Seit 1990 waren verschiedene Straßenkinderprojekte in Dar-Es-Salaam entstanden und sie alle versuchten und versuchen bis heute, den Kindern, neben der leiblichen und seelischen Versorgung, auch eine Ausbildung zu geben.

In den insgesamt zehn Jahren in Tansania weitete sich meine Arbeit immer mehr aus. Ich lernte auch die anderen Projekte in Dar-Es-Salaam kennen – u.a. Child in the Sun und Tuamoyo - und versuchte ihnen durch Beratung (bez. Organisation, Finanzierung, Ausbildungsinhalte u.a.m.) und auch Finanzierung zur Seite zu stehen. Mit den von "Hilfe für Afrika e.V." eingenommenen Spenden, konnten wir Projekten aus finanziellen Notsituationen heraushelfen und einzelne Programme finanzieren.

Durch meine Arbeit mit den Straßenkindern lernte ich bereits in den ersten Monaten in Tansania das Kinderuntersuchungsgefängnis (Remand Home) kennen. Eine Art geschlossenes Wohnheim, in dem Kinder im Alter von 8 bis 16 Jahren einsitzen und auf ihr Gerichtsurteil warten.

"Hilfe für Afrika e.V." finanzierte 2001 bis 2003 das Pilot-Projekt im Dar-es-Salaam Remand Home, aus dem das Nationale Programm entwickelt wurde und das seit Dezember 2003 in Tansania in den anderen Remand Homes und der Approved School implementiert wird. Eine genaue Beschreibung des Projekts finden Sie auf www.hilfefuerafrika.de.

Die Unterstützung von einzelnen Programme, Initiativen und Projekten in Tansania durch "Hilfe für Afrika e.V." findet weiterhin statt.

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Tansania

Tansania – Deutschland – Sambia – Deutschland - Tansania – Deutschland – Madagaskar ...

Lions, Foto by Robert Instinsky

© Robert Instinsky

Tansania war das erste afrikanische Land, das ich kennengelernt habe. Der erste Aufenthalt betrug drei Jahre und zwar von 1983 bis 1985. Ich lebte damals mit meiner Familie – meinem Mann, unserer Tochter Lena und unserem Sohn Andreas (geboren 1985 in Nairobi) - in Tanga, einer kleinen Stadt an der Ostküste.

Nach einem „Zwischenaufenthalt“ in Deutschland reisten wir Anfang 1987 nach Sambia aus, wo wir bis 1991 in Kabompo lebten, einem kleinen Ort in der Nord-West-Provinz, am gleichnamigen Kabompo-Fluß.

Hier entstanden mein erstes Kinderbuch: „Sombo, das Mädchen vom Fluß“ und die Anfänge des zweiten Buches „Wie der Fluß in meinem Dorf“.

Während der insgesamt vier Jahre in Sambia, hatte ich angefangen Märchen zu sammeln, die später, während meines nächsten Deutschland-Aufenthalts (1991-1993) - in dem Buch „Kalulu und andere afrikanische Märchen“ erschienen sind. In diesen Jahren in Deutschland erschien auch das Buch „Der Tag des Regenbogens“, eine Sammlung von Kurzgeschichten, die ich in Tansania angefangen hatte zu schreiben.

Im Dezember 1993 zog es uns wieder nach Tansania. Diesmal nach Dar-es-Salaam, der größten Stadt des Landes, wo wir genau zehn Jahre (Bis Dezember 2003) gelebt und gearbeitet haben.

In diesen Jahren habe ich in verschiedenen Straßenkinderprojekten gearbeitet. Informationen über meine Arbeit mit Straßenkindern finden Sie hier auf dieser Seite unter Straßenkinder in Tansania und auf der Website des Vereins "Hilfe für Afrika e.V.", den ich 1996 zusammen mit Freunden in Deutschland gegründet habe: www.hilfefuerafrika.de.

In den Jahren in Tansania (1993 – 2003) habe ich vier Jugendbücher geschrieben. Drei handeln von Tansania und ein Buch ist zum größten Teil autobiographisch:

„Shirin“, „Juma, ein Straßenkind aus Tansania“, „Als die Elefanten kamen“ und „Hyänen im hohen Gras. Spuren in der Serengeti“ (siehe Meine Bücher).

Seit dem 1. April 2005 lebe ich in Madagaskar. Mehr über Madagaskar und mein Leben in Antananarivo finden Sie hier auf dieser Seite unter Madagaskar.

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