Projekte
Das Waisen-Projekt "Die Insel" in Addis Abeba
„Die Insel“ – ein kleines Haus in Addis Abeba, in dem z.Z. 43 Waisen im Alter von 6 bis 17 Jahren tagsüber betreut werden.
Das Waisenprojekt „Die Insel“ wurde 2004 von dem deutsch-äthiopischen Verein „Let me be a child e.V.“ ins Leben gerufen. Die Gründer des Vereins sind Etagegne Girma-Bierig und Marius Bierig aus Langballig (in der Nähe von Flensburg) und eine Gruppe von Freunden aus Deutschland und Äthiopien.
Zunächst startete der Verein mit seiner Arbeit in einem Privathaus in Addis Ababa. Die erste Gruppe bestand aus 15 Kindern. Inzwischen ist die Gruppe auf 43 Kinder angewachsen, und Kinder und Mitarbeiter sind in ein größeres Haus, das aus Spenden aus Deutschland finanziert wurde, umgezogen.
Die Kinder werden in dem Haus tagsüber betreut (Ernährung, medizinische Hilfe, psychologische Betreuung, Schule und Schularbeitenhilfe, Kleidung), während sie nachts bei den Restfamilien übernachten. Die Projektmitarbeiter besuchen regelmässig diese Familien und überprüfen damit die adäquate Unterbringung der Kinder.
Ich habe Etagegne Girma-Bierig bereits Anfang des Jahres 2008, wenn auch nur telefonisch, kennen gelernt. Im April 2008 trafen wir uns dann das erste Mal, und diesmal in Addis Abeba, wo sie mich zur „Insel“ mit nahm. Seitdem unterstütze ich das Projekt vor Ort und finanziell durch Spenden von Hilfe für Afrika e.V.
Hilfe für Afrika e.V. finanziert seit Juni 2008 eine Schneiderin im Projekt, die nicht nur die Schuluniformen der Kinder näht, ihre Kleidung repariert, sondern auch interessierten Kindern das Nähen beibringt. Hinzu gekommen ist seit Herbst 2009 die Finanzierung eines weiteren jungen Mitarbeiters, der den Kindern bei den Hausaufgaben hilft, mit ihnen spielt und mir in der inzwischen entstandenen Schreib- und Theatergruppe und der Bücherei hilft.
Mit dem Englisch-Unterricht fing es an ...
Die Kinder der „Insel“ hatten ganz schnell mein Herz erobert, und als ich Etagegne fragte, wie ich mich einbringen könnte, schlug sie mir vor, den älteren Kindern Englisch zu unterrichten. Seit Juli 2008 ging ich nun einmal in der Woche zur „Insel“, wo mich eine Gruppe von ca. 15 bis 17 hoch motivierte Mädchen und Jungen schon erwartete.
Damit die jüngeren Kinder auch ihren Spaß haben, nahm ich ihnen textfreie Bilderbücher und Märchenbücher in Amharisch mit. Während die Älteren Englisch lernten, sahen sich die kleineren Kinder die bunten Bilderbücher an und liessen sich von Hana, der Sozialarbeiterin des Projekts, und Tedi, einem Freund des Projekts, Geschichten erzählen und vorlesen ... und so entstand allmählich die kleine Bücherei im Projekt, die zwar noch keine Regale hat, dafür aber schon einen guten Bestand von Büchern ...
Englisch lernen mit den Mini-Büchern von Tapori
Schon in Madagaskar hatte ich diese kleinen, mit unausgemalten Bildern illustrierten Büchlein von Tapori (www.tapori.org), der Kinder-Organisation von ATD Vierte Welt kennen gelernt. Jedes Buch erzählt eine Geschichte von einem oder mehreren Kindern aus einem Land in unserer Welt. Jede dieser Geschichten erzählt von schwierigen Verhältnissen, Armut und den Versuchen der Protagonisten ihren Alltag zu bewältigen.
Ein eigenes Buch ...
Ich hatte mir von Tapori mehrere Exemplare der Bücher, in der englischen Übersetzung, schicken lassen. Für den Unterricht kopierte ich das jeweilige Buch gleich mehrfach, so dass jedes Kind sein persönliches Exemplar bekam, in den es seinen Namen schreiben und dessen Bilder es ausmalen konnte.
Neben dem Erlernen der Sprache, diskutierten die Kinder, mit Hilfe der Geschichten, über die Probleme der Kinder in den Geschichten und sie sprachen dabei über sich und ihre Probleme. Gleichzeitig erweiterten die Kinder ihr Wissen über andere Länder. Da ich kein Amharisch spreche, standen mir Yeneheh, Eyoub und Habtamu, die Mitarbeiter des Projekts, abwechselnd zur Seite.
Dieser Unterricht hat wiederum neue Ideen und Projekte geschaffen:
- Durch den Kontakt mit Tapori haben die Kinder Briefe und Zeichnungen an Kinder anderer Projekte verfasst, und sie haben Briefe von Kindern aus anderen Ländern erhalten.
- Die Kinder haben zum 17. Oktober 2009, dem Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut, so gen. Dazibaos gemalt und beschriftet, die Tapori online ausgestellt hat.
- Die Kinder tauschen sich auf Englisch in E-Mails und Briefen mit Schulklassen in Deutschland aus.
Die Kinder haben zwei eigene Geschichten geschrieben, die während unserer gemeinsamen Stunden, aus einer Mischung aus Erzählen und Theater entstanden sind. Die Geschichte „Tariku“ ist inzwischen ins Französiche übersetzt, im Tapori Newsletter erschienen und ist online auf der englischen Seite von Tapori in der englischen Originalfassung zu finden. Ein französicher Künstler hat wunderschöne Illustrationen dazu gemacht. Schauen Sie sich die Seite an: http://www.tapori.org/site/Tariku.html
- Neben der Arbeit mit den älteren Kindern des Projekts, habe ich versucht, nach dem Vorbild der Straßenbücherei, die ich in Madagaskar kennen gelernt hatte, für die Kleinen eine Buch- und Malstunde einzurichten. Denn auch in Äthiopien gibt es nicht sehr viel Auswahl an Kinderbüchern. Ich habe alle Bücher in Amharisch, die ich finden konnte, für die Bücherei gekauft. Bei den anderssprachigen Büchern habe ich nach möglichst textfreien Bilderbüchern geschaut. Einige Bücher habe ich in meinen eigenen Regalen gefunden. Andere bekam ich von Freunden in Addis, Deutschland und von Verlagen gespendet. Ein großer Renner bei den Kleinen sind Malbücher!
Es ist ein schönes Projekt und es ist eine reine Freude die Kinder in ihrem Vergnügen mit Büchern und Geschichten und ihre Kreativität zu erleben! Während nun die Älteren in der Lese-, Schreib- und Theater-Werkstatt ihren Spaß haben, haben die jüngeren Kinder ihre Buchstunde, die oftmals von den Mitarbeitern mit dem Erzählen von Märchen gewürzt wird. Seit Herbst 2009 unterstützt uns Sam, ein Schüler der Deutschen Botschaftsschule Addis Abeba in der Buchstunde.
Mehr Informationen finden Sie auf folgenden Websites:
http://de.betterplace.org/projects/3059-let-me-be-a-child-e-dot-v
www.atd-quartmonde.org/-Deutsch-.html
Das Buchprojekt mit madagassischen Jugendlichen
Das Buch der Jugendlichen aus dem Armenviertel ist seit dem 1. Juni 2007 auf dem madagassichen Buchmarkt!
Kinder der Straßenbücherei schreiben ihr eigenes Buch
„Wieviele Bücher haben Sie geschrieben?“ - „Wie lange schreiben Sie an einem Buch?“ – „Was bringt Sie auf das Thema von einem Buch?“ … Solche und andere ähnliche Fragen kennt wohl jeder Autor, der vor einer Gruppe von Kindern aus seinen Büchern gelesen hat. Auch mir wurden sie oft gestellt, aber eher in den Klassenzimmern in Deutschland, Schweiz und Österreich, den Ländern, in denen ich aus meinen Büchern gelesen habe.
Diesmal – im Juni 2005 – wurde ich von ca. zwanzig madagassischen Jungen und Mädchen befragt. Wir sassen in der damals seit kurzem gebauten Bibliothek „Fanovozantsoa Joseph Wresinski“, die sich in Antohomadinika, einem der ärmsten Wohnviertel Antananarivos, befindet. Der Weg zur Bücherei hatte mich an ärmliche Hütten vorbeigeführt, die sich links und rechts an einen kleinen schmutzig-grünen Kanal befanden, in dem sich der Unrat und das Abwasser sammelt. Hier, inmitten von Staub und Abfällen, spielten kleine Kinder, nicht weit von einem Müllberg, in dem eine junge Frau mit einem Baby nach etwas Nützlichem wühlte.
Immer noch mit den eben gesehenen Bildern der großen Armut vor Augen, saß ich nun in dieser kleinen Bibliothek, schaute auf die halbvollen Regale und ließ mir von den stolzen Jugendlichen erzählen, wie sie mit Hand angefaßt hatten am Bau ihrer Bücherei.
Und dann kamen ihre Fragen an mich, die Autorin aus Deutschland. Immer wieder schnellten ihre Hände in die Höhe. Nachdem ich von mir erzählt hatte, auch wie und warum ich angefangen hatte zu schreiben, erfuhr ich, dass eine Reihe der Jungen und Mädchen auch schrieb. Ein Junge holte sein Heft und zeigte mir die ersten 25 Seiten seines Theaterstücks und ein Mädchen fragte, wann ich denn wiederkommen würde, denn sie hätte auch eine Geschichte geschrieben … Und irgendwann war die Idee vom eigenen Buch da, das sie alle mit ihren Geschichten füllen könnten. Dass ich wiederkommen würde, war danach keine Frage mehr.
Die Jugendlichen, die an ihrem eigenen Buch gearbeitet haben, sind in der Jugendbewegung von ATD Vierte Welt / Madagaskar aktiv (ATD: „Hilfe in aller Not“). Hier in Antananarivo unterstützen sie u.a. die Straßenbüchereien: Sie besuchen mit den MitarbeiterInnen vom ATD die Kinder von Antohomadinika auf Straßen und Plätzen innerhalb des Viertels. Da viele Kinder nicht zur Schule gehen und keine Bücher kennen, ist das Ziel, sie mit Büchern, Geschichten, Liedern und dem Malen vertraut zu machen.
Einer der ATD-Mitarbeiter ist Lucas Rodwell, mit dem ich vom Beginn des Buchprojekts mit den Jugendlichen zusammen gearbeitet habe.
Während der folgenden Werkstattgespräche mit Lucas und mit mir beschlossen die Jugendlichen, Geschichten über ihr Leben in ihrem Stadtviertel zu schreiben. Dabei habe ich viel über ihre Lebenssituation erfahren und gesehen, dass das Schreiben für sie mit vielen Schwierigkeiten verbunden ist: Sie alle leben mit ihren Familien in kleinen notdürftig zusammengezimmerten engen Unterkünften in dem Armenviertel in Antananarivo. In ihren Wohnungen gibt es keinen Raum, in den sie sich zurückziehen können, in dem sie Ruhe zum Schreiben bekommen. Hinzu kommen ihre vielen Verpflichtungen – abgesehen von ihrem Engagement im ATD - , die sie in ihren Familien haben: All die Arbeiten, wie Wasserholen, Kochen, Saubermachen, Wäschewaschen und auf die kleineren Geschwister aufpassen, lassen wenig Zeit für die Schule und zum Schreiben.
Und trotzdem haben sie weiter an ihrem Buch gearbeitet!
Da es in Madagaskar wenige Bücher auf Malagasy, der lokalen Sprache gibt, sollte ihr Buch ursprünglich auf Malagasy und Französich erscheinen. Es sollte von einem der Mädchen illustriert werden und in Madagaskar gedruckt werden. Mit dem daraus erzielten Einkommen wollten die Jugendlichen u.a. Bücher und Material für ihre Bibliothek und die Straßenbücherei kaufen.
Im November 2006 machten wir einen Ausflug in den Regenwald bei Andasibe. Die Jugendlichen lasen sich gegenseitig ihre fertigen Geschichten vor, diskutierten erneut die Frage der zweiten Sprache des Buches und beschlossen kurz danach, dass ihr Buch in Malagasy und Deutsch erscheinen sollte.
Das war imGrunde der zweite entscheidende Schritt, denn von nun an konnte ich – die Autorin aus Deutschland - die deutschen Übersetzungen besser überarbeiten. Der deutsche Titel ist:
„Madagaskar – Tage unseres Lebens“
Sieben Jugendliche– Celine, Lucy, Naina, Brigitte, Ravaka, Naval und Jocelyn aus Antananarivo erzählen Geschichten aus ihrem Leben, und Ruffin aus Tulear hat einen Artikel über die Beerdigungszeremonien der Vezo (der Ethnie, der er angehört) geschrieben.
Die Jugendliche Prisca Rakotomanga hat die Erzählungen illustriert.
Peter Hofs von Banjara Hills Consult hat mit seiner Arbeit am Layout sehr viel zum Gelingen des Buchs beigetragen. Danke Peter!
Am 1. Juni 2007 ist das Buch bei der Imprimerie Lutherienne in Madagaskar in Malagasy und Deutsch erschienen.
Gerade rechtzeitig, denn unsere Termine für die Präsentationen des Buches in der Bibliothek in Antohomadinika am 2. Juni 2007 und im Goethe Zentrum am 6. Juni standen schon fest.
Das waren große Tage für die jungen AutorInnen und Prisca! Endlich war der Traum vom eigenen Buch kein Traum mehr, sondern Realität!
Beide Veranstaltungen waren sehr schön, mit vielen Gästen und aufgrund der unterschiedlichen Lokalitäten auch sehr unterschiedlich: In Antohomadinika waren viele Nachbarn, Freunde und Mitglieder anderer Hilfsprojekte gekommen. Auf der Galerie-Seite gibt es Fotos davon.
Im Goethe-Zentrum trafen wir Besucher aus der internationalen Gemeinde, Madagassen, die in irgend einer Weise mit Deutschland und der deutschen Sprache verbunden waren und Mitgliedern anderer Hilfsprojekte.
Besonders geehrt fühlten wir uns alle durch den Besuch des deutschen Botschafters Dr. Wolfgang Moser.
Der Ablauf beider Veranstaltungen war ähnlich: Zu Beginn stellten die Jugendlichen pantomimisch unsere Arbeitssitzungen der letzten Monate vor. Im Anschluss stellten sie sich dem Publikum vor, lasen aus ihren Texten und danach habe ich Teile aus den deutschen Übersetzungen vorgetragen. Zur Untermalung hatten wir Priscas Illustrationen ausgestellt.
Am 25. Oktober 2007 um 18 Uhr werde ich im Rahmen einer Ausstellung (mit den ersten handgeschriebenen Texten, ersten Übersetzungen in Französich und dann in Deutsch, Überarbeitungsprozess, Fotos, Illustrationen etc.) in der PH Heidelberg vom Entstehen des Buches der Jugendlichen erzählen.
Sie sind alle herzlich dazu eingeladen!
Das Buchprojekt wurde mit Hilfe von Spenden von Hilfe für Afrika e.V. finanziert.
Die erste Auflage von 600 Exemplaren in Madagaskar war nach wenigen Tagen vergriffen und inzwischen ist die dritte Auflage anvisiert.
Da das Buch in Madagaskar erschienen ist, können Sie es nicht im deutschen Buchhandel bekommen.
Eine begrenzte Anzahl Bücher kann ab Juli 2007 von Hilfe für Afrika e.V. gegen eine Spende von 10 Euro erhalten werden. Sollten Sie Interesse an einem Exemplar haben, bitte ich Sie sich an www.hilfefuerafrika.de zu wenden. Diese Spenden werden für ATD Madagaskar und andere Projekte verwendet werden. Bei größeren Bestellungen wenden Sie sich bitte an ATD Madagaskar (siehe Link unten).
Das Projekt in dem Dorf Ambohimandroso
Seit Januar 2006 hat Hilfe für Afrika e.V. eine Initiative der Bewohner des Dorfes Ambohimandroso finanziell und mit Beratung unterstützt.
I - Das Schulprojekt:
Das Dorf liegt auf einem der vielen Hügel Antananarivos. Hier gibt es viele schulpflichtige Kinder, die nicht in die Schule gehen, da sie keine Geburtsurkunden haben. Um ihren Kindern eine Primarschulsausbildung zu ermöglichen, hat eine Gruppe der Eltern die Initiative unternommen und ein kleines Schulgebäude gebaut. Das Grundstück hat einer der Dorfbewohner zur Verfügung gestellt. Ermutigt durch die Unterstützung von Seiten des deutschen Vereins und nach vielen Gesprächen, haben die Eltern sich die Geburtsurkunden ihrer Kinder besorgt und aus der Grundschule ist eine Vorschule geworden. Die Eltern zahlen einen kleinen monatlichen Beitrag und finanzieren so einen Teil des Lehrergehalt. Den anderen Teil und die Kosten für das Schulmaterial finanziert Hilfe für Afrika e.V.
Der weitere Beitrag von Hilfe für Afrika e.V.
Hilfe für Afrika wird die Vorschule bis Januar 2008 finanzieren und gleichzeitig versuchen, eine im Lande stationierte Hilfsorganisation für die langfristige Beratung und Finanzierung der Schule zu gewinnen.
II - Das Ausbildungsprojekt:
In Ambohimandroso lebt eine große Zahl von jungen Erwachsenen, die den Wunsch haben, neben der Landwirtschaft ein Handwerk zu erlernen. Sie haben, zusammen mit der oben erwähnten Elterngruppe ein eigenes Projekt ins Leben gerufen:
Mit dem zusammengesparten Geld der Initiatoren wurden im Jahre 2006 drei gebrauchte Strickmaschinen gekauft, an denen sie von März 2006 bis März 2007 von zwei Lehrerinnen ausgebildet wurden.
Hilfe für Afrika e.V. hat das Training der Gruppe mit der Finanzierung von Material und Gehälter für die Ausbilder und mit Beratung unterstützt.
Am 17. März 2007 – zwei Wochen vor Abschluss des Ausbildungsprogramms – fand auf einer belebten Straße im nahen Ambohimanga eine Verkaufsausstellung der StrickerInnen statt. Der Erlös aus dem Verkauf sollte als Startkapital für die neu zu gründende Kooparative genutzt werden.
Höhepunkt der Ausstellung war die Zeugnis-Verleihung an die 23 StrickerInnen!
Eine Woche nach der Verkaufausstellung gab es eine sehr traurige Nachricht: Mark Rakotomanga, der Ansprechpartner von Hilfe für Afrika e.V. und Nasrin Siege (Association Ecole de Rugby Ecole de la Vie) und enger Kontakt der Dorfbewohner, war gestorben.
Die folgenden Wochen nach seinem Tode gab es einen „Stillstand“ im Projekt. Mark war die ganze Phase hindurch immer ein zuverlässiger Freund und Kollege für alle Beteiligten im Projekt gewesen und er wurde sehr vermisst.
Inzwischen geht die Projektarbeit weiter: Die StrickerInnen sind im Prozeß der Gründung einer Kooperative und sie stricken fleißig weiter, nach dem sie einen Strickauftrag von 192 Pullovern für den hiesigen Markt erhalten haben.
Der weitere Beitrag von Hilfe für Afrika e.V.
Hilfe für Afrika hat für die Gründung der Kooperative einen Finanzierungsbeitrag geleistet und versucht mit Hilfe einer neuen Partnerorganisation (Banjara Hills Consult - Dank an Peter Hofs!) durch Beratung weitere Finanzierungsmöglichkeiten für die neue Phase in Madagaskar ausfindig zu machen.