Lesereise in Namibia
Im Februar und März 2026 befand ich michauf Lesereis in Namibia. Alle vier Lesungen wurden von der Deutschen Botschaft in Namibia und den verschiedenen Veranstaltern organisiert.

Die erste Lesung fand am 10. Februar 2026 in den Räumen der Namibia Scientific Society.
"Die Namibia Scientific Society und die Deutsche Botschaft Windhoek laden zu einer Lesung mit Nasrin Siege ein.
Nasrin Sieges Autobiografie "Vor mir die Reise" ist eine literarische Reise in eine Kindheit im Iran, das Aufwachsen in Deutschland und das Leben als Erwachsene in Deutschland und Afrika. Ausgelöst durch die landesweiten Proteste im Iran, tauchen in Nasrin Siege die Bilder der Erinnerung an das Persien ihrer Kindheit auf, das sie 1959 mit ihrer Familie verließ. Wir erleben mit ihr die Sechzigerjahre der Bundesrepublik, in der sie als dunkelhäutiges Kind auffällt. Sie erzählt von Rassismus, von Freundschaft, vom Leben zwischen den Welten, das schließlich zu ihrem Auszug aus dem Elternhaus und sie später nach Afrika führt. Mit ihren "Wanderungen" in andere Länder, mit dem Aufbau diverser Hilfsprojekte und mit ihren Büchern entstehen Brücken, die ihr das Zuhause geben, wonach sie suchte. "
Dienstag, 10. Februar 2026, 7:00 pm - 9:00 pm
Namibia Scientific Society, 110 Robert Mugabe Ave, Windhoek, Namibia


Am 19. Februar brachte mich mein Buch nach Swakopmund :)

Swakopmunder Museum, Strand Str.
Beginn: 18:00 Uhr
Abschließend las ich am 11. März für die 11. KLassen und am 13. März für die Abiturklassen der DHPS
In beiden Lesungen wurde ich der großen Gruppe von Schülerinnen und Schülern vorgestellt. Die Schülerinnen und Schüler beider Jahrgangsstufen hatten einen Text von mir gelesen und im Internet recherchiert über mich als Autorin und Mensch recherchiert. In der ersten Lesung stellten mich drei Schülerinnen und in der zweiten Lesung zwei Schüler vor. Das Interesse an den Themen meines Buchs war groß. Die ZuhöherInnen hatten viele und kluge Fragen, auch zu der aktuellen Situation im Iran - meiner ersten Heimat. Die Themen Heimat, Zugehörigkeit, Migration, Rassismus u.a.m. nahm einen breiten Raum in den Gesprächen ein.
Die SchülerInnen der 11. und 12. Klassen konnten sich gut mit mir als die Abiturientin, die ich einmal war, identifizieren. Auch vor ihnen liegt ein großer Wechsel, liegen Entscheidungen und so auch eine große Reise ... all das bewegte uns während unserer Begegnungen.



