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Die Überreichung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

Resonanz Auszeichnungen Sonstiges Projekte

Fand am 13. Dezember 2022 in der Hessischen Staatskanzlei statt

Eine große Ehre wurde mir in diesem Jahr zuteil. Am 20. April 2022 wurde mir vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für meine ehrenamtliche Arbeit im Rahmen des von mir 1996 gegründeten Vereins "Hilfe für Afrika e.V." verliehen. In feierlicher Atmosphäre und in Anwesenheit von Freunden und Familie wurde mir von Europaministerin Lucia Puttrich am 13. Dezember 2022 das Verdienstkreuz 1. Klasse überreicht.
Die Ehrung fand in der Staatskanzlei statt.

„Sie haben Ihr Leben denjenigen gewidmet, die auf Hilfe angewiesen waren und haben so Ihre eigenen Erfahrungen und Wertvorstellungen zum Nutzen der Gesellschaft eingesetzt.“ (Zitat Pressemitteilung/Lucia Puttrich)

Ich freue mich und bin sehr dankbar über diese ganz besondere Auszeichnung, die nicht nur mich, sondern auch Hilfe für Afrika e.V. und all jene Menschen würdigt, die sich für und innerhalb der Projekte engagiert haben.

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Reading the women of the world

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So lautet der Blog von Ruth Omphalius, den ich euch und Ihnen empfehlen möchte. Hier beschreibt sie, wie sie auf die Idee gekommen ist, eine Weltreise in Sachen Literatur zu machen und dabei Bücher von Frauen und über Frauen des jeweiligen Landes vorzustellen.
Ich freue mich sehr, dass sie zu Äthiopien mich und mein Buch "Asni" vorstellt.

Die Besprechung finden Sie hier und hier ein Zitat daraus: "... Was ich jedoch sagen kann, ist, dass in Asni durch die Vielzahl der durchlebten Bedrohungen... der Widerstand gegen die Unterdrückung ihres Geschlechts wächst. Diese Entwicklung stimmt hoffnungsvoll und hebt den Roman von anderen ab, die darin verharren, bestehendes Leid zu beschreiben ohne eine Perspektive aufzuzeigen. Aus dem Kind Asni, das an der Situation zu verzweifeln droht, wird eine starke junge Frau, der einiges an Tatkraft zuzutrauen ist. ..."



Sprache und Übersetzung im Integrationsprozess

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Eine Analyse anhand von Nasrin Sieges „Shirin:Wo gehöre ich hin?“

Von Louis Ndong

In dem Artikel, erschienen in der wissenschaftlichen Zeitschrift trans-komist, geht Dr. Louis Ndong, Dozent in der Germanistikabteilung der Universität Cheikh Anta Diop/Dakar der Sprachenproblematik im Kontext der Migration am Beispiel von „Shirin:Wo gehöre ich hin?“ nach.

Louis Ndong analysiert Sprache im Wechselverhältnis zwischen verschiedenen Kulturen und im Kontext der Migration und Integration von Shirin und ihrer Familie. Im Mittelpunkt von „Shirin:Wo gehöre ich hin?“ stehen seiner Analyse nach die Fremd-und Kulturwahrnehmung von Shirin. Er geht der Frage nach, warum „Sprachwechsel und Übersetzen im Migrations-bzw. Exilkontext nicht lediglich unter dem Gesichtspunkt von Autoren, die die Sprache wechseln, die übersetzen oder übersetzt werden, zu verstehen“ ist.

Ndong betrachtet in „Shirin – Wo gehöre ich hin?“ den Gebrauch der Sprachen im Kontext der Migration im Familien- und Bekanntenkreis und im Kontakt mit der Aufnahmegesellschaft“ und folgert u.a. daraus, dass „Shirin – Wo gehöre ich hin?“ als Begegnungsort verschiedener Kulturen mit verschiedenen Sprachenkonstellationen verstanden werden kann.


Louis Ndong zu meiner Sammlung afrikanischer Märchen ...

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Der Artikel "Kalulu und andere afrikanische Märchen. Eine deutschsprachige Märchensammlung im Spannungsfeld zwischen unterschiedlichen Gattungen, Sprachen und Kulturen" von Louis Ndong ist nicht nur für Literatutwissenschaftler interessant.

Der Artikel ist in der Zeitschrift Interkulturelle Germanistik Band 1/ transcript Verlag, Bielefeld, 2020, im Sammelband "Konzepte der Interkulturalität in der Germanistik Weltweit" erschienen. Sie finden den gesamten Artikel auf den Seiten 345 - 353.

Hier ein Auszug aus der Einleitung: " ... Eine Besonderheit von Sieges Verfahren besteht darin, dass sie ihre Märchensammlung, die sie unter dem Titel Kalulu und andere afrikanische Märchen(1993) herausgab, unmittelbar in deutscher Sprache niederschrieb. Der Band ist also eine Sammlung deutschsprachiger Märchen aus Afrika. Illustriert werden diese Märchen mit bildlichen Darstellungen.

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Artikel zu Shirin - Côte d'Ivoire

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Mit dem Titel Kulturelle Identität zwischen Anpassung und Selbstbehauptung am Beispiel von Nasrin Sieges "Shirin - Wo gehöre ich hin?"
hat Louis Ndong, Dozent der Germanistik an der Universität Cheikh Anta Diop Dakar (Senegal), im Juni 2020 einen sehr interessanten Artikel in der Zeitschrift Nzassa (Côte d'Ivoire, Universität Alassane Ouattara zu Bouaké) veröffentlicht. Die Forschungsgebiete von Louis Ndong sind: Interkulturelle Literaturwissenschaft, Übersetzungswissenschaft und interkulturelle Kommunikation, Märchen und Sprichwörter im interkulturellen Vergleich.

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Rezension zu "Die Spur des Elefanten" in der SZ

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Wilderer im Nationalpark - Eine Abenteuergeschichte aus Afrika

Rezension von Die Spur des Elefanten von ROSWITHA BUDEUS-BUDDE, Süddeutsche Zeitung, 22.7.2014

Klassische Jungenabenteuer sind nach immer demselben literarischen Muster gestrickt. In der Umgebung des Helden geschieht Mysteriöses, Gefährliches, das nur er, oft gegen den Widerstand und das strikte Verbot der Erwachsenen, und unter großen Gefahren aufdecken kann. Dass dieses international bewährte literarische Konzept auch in der Kinderliteratur über Afrika funktioniert, beweist die iranisch-deutsche Autorin Nasrin Siege in Die Spur des Elefanten. Ihre Helden Zawadi und sein Freund Omari, die in einem kleinen Dorf am Selous Nationalpark in Tansania leben, sind trotz ihres afrikanischen Alltags im Busch genau so abenteuerlustig, frech und nicht gerade Musterschüler, wie die europäischen Leser. Oft kommen sie zum Unterricht zu spät, und müssen zur Strafe im Garten des Lehrers Unkraut jäten.
Der Tageslauf Zawadis, der seit dem Tod der Mutter bei den Großeltern lebt, ist bestimmt durch Hilfe im Haushalt und den Schulalltag, fasziniert ist er jedoch vom Nationalpark, und er unternimmt immer wieder heimliche Ausflüge, um die Tiere zu beobachten. Doch gerade diese Nähe zum Park bringt die Dorfbewohner in große Schwierigkeiten. Ständig wandern Elefantenherden über die Felder, verwüsten sie oder besetzen die Wasserlöcher. Gefährlich sind auch die Löwen und Leoparden, denen die Dorfleute ziemlich hilflos ausgeliefert sind, denn es ist ihnen von der Regierung verboten, Gewehre zu besitzen, nachdem durch die Wilderei auf Elfenbein die Bestände der Elefanten stark dezimiert worden waren. Ein Übertreten wird streng geahndet, auch Zawadis Großvater hatte schon im Gefängnis gesessen. Selbst zur Verteidigung gegen gefährliche Wildtiere darf keine Waffe eingesetzt werden, eine Ausnahme gilt nur für die staatlichen Wildhüter, wie Zawadis Vater einer ist.

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Morgen kommt die Hyäne zum Essen

Bücher Resonanz

Afrikanische Tiergeschichten

von Nasrin Siege - Bilder von Barbara Nascimbeni und Kerstin Meyer

Ab 6 Jahre

Cover

Verlag Beltz & Gelberg

ISBN: 978-3-407-81230-8

48 Seiten

13,95 Euro

Erscheint am 13.02.2019

Aus dem Inhalt:
Die wichtige Nähnadel ∙ Warum die Fledermaus mit dem Kopf nach unten hängt ∙ Morgen kommt die Hyäne zum Essen ∙ Warum die Dikdiks immer auf denselben Haufen machen ∙ Der Dornenbaum und die Ameisen

Pressestimmen

Lorenzo Pennacchietti schreibt: Mit „Morgen kommt die Hyäne zum Essen“ präsentiert sie fünf humorvoll-hintergründige Tierfabeln, wobei Denk- und Handlungsweisen der Tiere – genregemäß – menschliche Eigenschaften und Verhaltensweisen spiegeln. Lächerlich gemacht werden Eitelkeit, Eifer und Streitsucht, aber vor allem Dummheit.
Die gesamte Besprechung finden Sie hier.

»…lustige Geschichten in schönster Gestaltung versprechen größtes Lesevergnügen für Vorleser und Zuhörer!« Dominique Moldehn, Borromäusverein

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Benefizveranstaltung für Geflüchtete

Veranstaltungen Resonanz

Wir kamen im Juni 2016 aus Afrika angeflogen! Lutz van Dijk aus Südafrika und ich aus Äthiopien!

Wir hatten unsere Lesereisen für diesen Monat geplant und hatten für den 19. Juni eine ganz besondere und gemeinsame Veranstaltung vor uns: Von Afrika aus hatten wir 2015 die Flüchtlingsproblematik beobachtet; das Willkommen und auch die wachsenden Feindseligkeiten in Europa gegenüber den Geflüchteten.

Menschen flüchten aus afrikanischen Ländern nach Deutschland auf der Suche nach Schutz und Sicherheit. Warum verlassen sie ihre Heimat? Welche Aufnahme finden sie hier bei uns? Lutz van Dijk und ich wollten eine andere Perspektive auf den afrikanischen Nachbarkontinent und die Menschen, die von dort nach Deutschland flüchten, aufzeigen.

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NASRIN SIEGE