BÜCHER --- VERANSTALTUNGEN --- PROJEKTE

Projekte


Illustrations-Workshop mit Barbara Nascimbeni

Sonstiges Projekte

Kennen gelernt habe ich Barbara Nascimbeni 2002 in Tansania. Sie hatte über eine Freundin erfahren, dass ich in Dar-es-Salaam lebte, wußte von meinen Büchern, den Straßenkindern und kontaktierte mich nun, um sich mit mir zu treffen. Aus dieser Begegnung wurde Freundschaft! Die Situation der Straßenkinder ging Barbara sehr nahe und in den folgenden Jahren, wenn immer wir uns in Deutschland oder auf Skype trafen, kamen wir darauf zurück. Als ich Barbara von meiner Geschichte Wenn der Löwe brüllt erzählte, sagte sie spontan, dass sie sie gerne illustrieren würde. Obwohl wir noch keinen Verlag für die Geschichte hatten - sie handelt von einem Tag im Leben von zwei kleinen Straßenjungen - machte Barbara sich an die Arbeit.

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Tariku - Tapori

In anderen Sprachen Projekte

Die Geschichte über den Jungen Tariku, geschrieben und entwickelt von den Kindern von "Let me be a child" und veröffentlicht von Tapori.

A story about a child from Ethiopia, told by the children of the association “Let me be a child”: Rihana, Bruktawit, Mikiyas, Kalkedan, Eskdar, Meaza, Mekdas, Abrham, Andenet, Nabuyu, Mesekir, Haile, Maron, and EtagegneTranslated by Eyoub, a volunteer from “Let me be a child” in Addis Ababa, helped and edited by the German Author Nasrin Siege, who is a friend of Tapori and ATD Fourth World and a friend and supporter of the project Let me be a child in Addis Ababa.

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Tanz, Saron! Tanz!

Bücher In anderen Sprachen Projekte

und andere Geschichten äthiopischer Kinder- und Jugendbuchautoren

Nasrin Siege (Hrsg.)

Cover

Goethe Institut Addis Abeba

ISBN: 978-99944-980-5-5

2013

"Tanz, Saron! Tanz!" ist eine Sammlung von Kurzgeschichten äthiopischer Kinder- und Jugendbuchautor*innen, entstanden während einer Schreibwerkstatt in 2012 im Goethe-Institut Addis Abeba.

Als Yonas Tarekegn, der Leiter der Bibliothek vom Goethe Institut Addis Abeba mich im Juni 2012 auf die Durchführung einer Schreibwerkstatt mit und für äthiopische Kinder- und Jugendbuchautor*innen ansprach, sagte ich gerne und mit Freuden zu. Die Aufgabe, mit äthiopischen Kolleg*innen, "am Schreiben" zu arbeiten, reizte mich. Mir war von Anfang an bewusst, dass wir voneinander lernen würden und darauf freute ich mich besonders!
Ich entwickelte für diese besondere Gruppe ein Konzept nach Maß und fertigte dazu ein entsprechendes Werkstattbuch in englischer Sprache an. Die Schreibwerkstatt fand vom 4. bis 6. September 2012 statt.


Die Teilnehmer*innen arbeiteten mit Begeisterung zu den verschiedenen Themen des Workshops im Plenum, in Kleingruppen und individuell. So entstanden nach und nach Geschichten, die z.T. nach dem Workshop weiter geschrieben wurden. Schon bald kam die Idee auf, ein gemeinsames Buch mit einer Auswahl der Geschichten herauszugeben.

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Sombintsombim-piainana malagasy / Madagaskar - Tage unseres Lebens

Bücher In anderen Sprachen Projekte

Cover

Imprimerie Lutherienne (Madagasikara)

ISBN: Keine ISBN

In dem zweisprachigen Buch (Madagassisch und Deutsch) erzählen acht jugendliche Autor*innen und eine Illustratorin Geschichten aus ihrem Leben im Armenviertel Antohomadinika in Antananarivo (Madagaskar). Es ist 2007 in Madagaskar, im Rahmen einer Schreibwerkstatt von mir mit den Jugendlichen und finanziert von Hilfe für Afrika e.V. , entstanden. Kooperationspartner waren ATD Vierte Welt/ ATD Quart Monde Madagasikara und die Bibliothek „Fanovozantsoa Joseph Wresinski“ im Armenviertel. Das Buch ist in der Bibliothek in Antohomadinika erhältlich. Der Erlös aus dem Verkauf wird für aktuelle Anschaffungen der Bibliothek verwendet.

Das Buch der Jugendlichen aus dem Armenviertel ist seit dem 1. Juni 2007 auf dem madagassichen Buchmarkt!

„Wieviele Bücher haben Sie geschrieben?“ – „Wie lange schreiben Sie an einem Buch?“ – „Was bringt Sie auf das Thema von einem Buch?“ … Solche und andere ähnliche Fragen kennt wohl jeder Autor, der vor einer Gruppe von Kindern aus seinen Büchern gelesen hat. Auch mir wurden sie oft gestellt, aber eher in den Klassenzimmern in Deutschland, Schweiz und Österreich, den Ländern, in denen ich aus meinen Büchern gelesen habe.

Diesmal – im Juni 2005 – wurde ich von ca. zwanzig madagassischen Jungen und Mädchen befragt. Wir sassen in der damals seit kurzem gebauten Bibliothek „Fanovozantsoa Joseph Wresinski“, die sich in Antohomadinika, einem der ärmsten Wohnviertel Antananarivos, befindet. Der Weg zur Bücherei hatte mich an ärmliche Hütten vorbeigeführt, die sich links und rechts an einen kleinen schmutzig-grünen Kanal befanden, in dem sich der Unrat und das Abwasser sammelt. Hier, inmitten von Staub und Abfällen, spielten kleine Kinder, nicht weit von einem Müllberg, in dem eine junge Frau mit einem Baby nach etwas Nützlichem wühlte.

Immer noch mit den eben gesehenen Bildern der großen Armut vor Augen, saß ich nun in dieser kleinen Bibliothek, schaute auf die halbvollen Regale und ließ mir von den stolzen Jugendlichen erzählen, wie sie mit Hand angefaßt hatten am Bau ihrer Bücherei.

Und dann kamen ihre Fragen an mich, die Autorin aus Deutschland. Immer wieder schnellten ihre Hände in die Höhe. Nachdem ich von mir erzählt hatte, auch wie und warum ich angefangen hatte zu schreiben, erfuhr ich, dass einige der Jungen und Mädchen auch schrieben. Ein Junge zeigte mir die ersten 25 Seiten seines Theaterstücks und ein Mädchen fragte, wann ich denn wiederkommen würde, denn sie hätte auch eine Geschichte geschrieben … Und irgendwann war die Idee vom eigenen Buch da, das sie alle mit ihren Geschichten füllen wollten. Dass ich wiederkommen würde, war danach keine Frage mehr.

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NASRIN SIEGE